
11. bis 13. September:
Eröffnung der 1. Ausstellung des Museum für Heimaten und Zukünfte
Öffnungszeiten Ausstellung:
Freitag, 11.9., 12 bis 16 Uhr
Samstag, 12.9., 12 bis 18 Uhr
Sonntag, 13.9., 10 bis 17 Uhr
Eingang: An der Brennerei 12, 15518 Heinersdorf
Eintritt an allen Tagen frei.
Am Samstag und Sonntag Kaffee, Kaltgetränke, Kuchen und Herzhaftes gegen Spende vor der Atelierhalle (An der Brennerei 11).
FREITAG, 11.9.26
12 Uhr: Eröffnungsführung. Die Ausstellungsmachenden Rainer Görß und Ania Rudolph und die Leiterin des Projektes, Andrea Vetter, führen durch die Ausstellung in der Alten Schnapsbrennerei. Anschließend wird mit alkoholfreiem Sekt angestoßen.






SAMSTAG, 12.9.26
15-17 Uhr: Workshop "Heinersdorf im Jahr 2526". Wir lauschen Science-Fiction-Geschichten verschiedener Autorinnen, darunter Ursula K. Le Guin und Luise Meier, und erzählen oder schreiben anschließend selbst kleine Geschichten über Heinersdorf in der Zukunft. Alle sind herzlich willkommen, es braucht keine Schreiberfahrung! Mit dem Kollektiv “Unleashing Fantasy for Transformation”.
18 Uhr: Filmvorführung "Wir müssen wieder mehr tanzen! Von Verlust und Verbindung in Strasburg (Uckermark)", mit Filmemacherin Sabrina Dittus und Protagonistin Karla Müller. Anschließend Publikumsgespräch zur Frage, welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede es zwischen Strasburg und Heinersdorf gibt.


SONNTAG, 13.9.26
10 Uhr: Filmvorführung "Träumen lernen - wo sich Heimaten und Zukünfte begegnen" mit den Filmemacher*innen Lea und Lisa Schiefelbein und Kindern und Erwachsenen aus Heinersdorf, die beim Film mitgemacht haben.
11 Uhr: Brennereiführung
14 Uhr: Grußworte von Katja Melzer (Direktorin des Brandenburg Museum für Zukunft, Gegenwart und Geschichte) und Stephanie Pieper (Kulturland Brandenburg), danach Publikumsgespräch mit Arnold Bischinger (Kulturamtsleiter Landkreis Oder Spree), sowie den Ausstellungsmachenden Ania Rudolph und Rainer Görß vom Untergrundmuseum U144 und Hörstückredakteur*in und Transformationsforscher*in janas gebauer, anschließend gemeinsamer Gang durch die Ausstellung.
Am Sonntag wird im Rahmen von NaturKultur außerdem das benachbarte Herrenhaus (Hauptstr. 36) ebenfalls seine Türen öffnen! Schauen Sie gerne bei einer Führung oder dem Konzert um 15 Uhr bei der Leben im Herrenhaus GmbH vorbei! Zudem zeigt das DoK15518 in der Atelierhalle an der Brennerei 11 künstlerische Werke, im Haus des Wandels (Hauptstr. 37) ist die Jahresausstellung "Wie auch immer " zu sehen.
Wir freuen uns auf viele Gäste an allen drei Tagen und lebhafte Diskussionen über gestern, heute und morgen!



Viele Dörfer unserer Region sind davon geprägt, dass Gebäude, die in einer anderen Zeit für ein anderes Gesellschaftssystem gebaut wurden heute leer stehen und aus der Nutzung gefallen sind. Mancherorts nehmen sich junge oder zugezogene Menschen dieser Häuser an und verwirklichen darin Träume, die manchmal ganz andere sind, als die Vorstellungen, die Menschen in den 1890ern, 1950ern oder 1990er Jahren zu diesen Gebäuden hatten.
Ein Gebäude kann dabei für viele verschiedene Vorstellungen von Heimat stehen, viele Heimaten können darin Platz haben. Jeder Ort blickt auch auf vorgestellte Zukünfte zurück, die sich nicht ereignet haben, und macht Platz für ganz verschiedene Zukunftsvisionen von heute.
Die 1. Ausstellung des Museums für Heimaten und Zukünfte findet in der alten Gutsbrennerei in Heinersdorf statt. Die Heinersdorfer Brennerei wurde 1867 erbaut und galt als eine der modernsten ihrer Zeit. Heute steht das Gebäude leer. In der alten Brennmeisterwohnung der Brennerei des Heinersdorfer Gutes wurde vieles einfach so zurückgelassen, nachdem die Brennerei in den 2000ern aufgeben wurde. Welche Spuren vergangener Zukunftsvorstellungen lassen sich dort noch entdecken? Was erzählen sie uns über das Heute? Die Ausstellung – entstanden in Kooperation mit den Künstler*innen Ania Rudolph und Rainer Görß vom Untergrundmuseum U144 in Berlin – besteht aus zwei Teilen: in der alten Brennmeisterwohnung, später Büro und Labor, lassen sich Spuren von damals, vor allem aus der DDR-Geschichte, finden. Im Brennerei-Atelier nebenan können Besuchende Hörstücke anhören: fragmentarische Erinnerungen und Schnipsel spekulativer Zukünfte erzählen vom benachbarten Lehrlingswohnheim (dem heutigen Haus des Wandels) und der Arbeit in der Brennerei. Installationen, Bilder und Bücher laden zum Austauschen und Erzählen von früher und morgen ein. Der Begleitfilm “Träumen lernen - Heimaten und Zukünfte in Heinersdorf” lässt Menschen zu Wort kommen, die bei Workshops des Museum für Heimaten und Zukünfte dieses Jahr mitgemacht haben, unter anderem beim 70-jährigen Jubiläum der Heinersdorfer Grundschule im Juni 2026.
Ein Projekt im Rahmen von »Von hier aus Zukunft – Kulturland Brandenburg 2026/2027«.
Kulturland Brandenburg 2026/2027 wird gefördert mit Mitteln des Landes Brandenburg.
Mit freundlicher Unterstützung der brandenburgischen Sparkassen.



Mit freundlicher Unterstützung des Sport- und Kulturamts Landkreis Oder-Spree und dem Bundesprogramm "Demokratie leben!".


Ein Projekt im Rahmen von »Von hier aus Zukunft – Kulturland Brandenburg 2026/2027«. Kulturland Brandenburg 2026/2027 wird gefördert mit Mitteln des Landes Brandenburg. Mit freundlicher Unterstützung der brandenburgischen Sparkassen.



Mit freundlicher Unterstützung des Sport- und Kulturamts Landkreis Oder-Spree.
